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Selina-und-Sophia-Liebschner

Moriwaki 250 Junior Cup – Donnington

Mit großer Spannung erwarteten Selina und Sophia Liebschner an Ostern mit ihrem White Tiger Racing Team die zweite Station im Moriwaki 250 Junior Cup. Auf der Strecke Donington Park, südwestlich von Nottingham gelegen, fanden die nächsten zwei Rennen im Rahmen der renommierten Rennserie British Superbike Championship (BSB) statt.

Die Tiger erwartete ein sehr herzlicher Empfang. Bei der BSB dabei zu sein, ist echt fantastisch. So viel Interesse von zehntausenden von Zuschauern und Medien gibt es hierzulande längst nicht. Vom Streckensprecher über live TV bis hin zu Radioansagen war alles dabei. Die Tiger-Mädels machten sich ihren Namen „First Ladies“; nicht nur im Moriwaki Cup, sondern auch bei der BSB- Veranstaltung in England. Sie sind die ersten weiblichen Geschwister, die dort in einer Rennserie antreten.

Durch die vielen, teilweise sehr vollen Klassen war der Oster-Zeitplan sehr eng gesteckt und es gab nur ein freies Training und ein Qualifikationstraining vor den zwei Rennen. Die Zeit dazwischen war gefüllt mit intensivem theoretischem Unterricht von Joey Litjens – ein erfahrener Rennfahrer der den Cup als Coach begleitet. Der vier Kilometer lange Track hat zwei Gesichter: erst schnell und fließend dann stop and go. Dazu kommt ein Höhenunterschied von 40 Meter und vielen blinden Kurven. In den beiden Trainings schlugen sich die Mädels sehr gut und platzierten sich auf Platz 10 (Selina) und 13 (Sophia). Im ersten Rennen erwischten beide einen super Start. Leider wollte Selina zu schnell zu viel und stürzte in Runde 3 übers Vorderrad; Sophia fuhr konstant auf der 13. Position ins Ziel.

Noch am Abend wurde das lädierte Bike wieder hergestellt und das Fahrwerk-Setup geändert. Für die Starterlaubnis zum zweiten Rennen mussten Fahrer, Bike und Ausrüstung am nächsten Morgen bei der technischen Abnahme vorgestellt werden. In Rennen zwei gingen die Tiger selbstbewusst an den Start, Selina trotz sturzbedingter Schmerzen in der Schulter. Beide kamen vom Start nicht optimal weg und fuhren zunächst hinterher. Sie starteten ihren Angriff im Verlauf des Rennens zu spät und blieben mit Platz 10 (Selina) und 12 (Sophia) am Ende etwas hinter ihren Möglichkeiten.

Nach drei Rennen stehen Selina auf Rang 13 und Sophia auf 16 im Gesamtklassement. Ende Mai steht mit dem tschechischen Most die dritte Station im Moriwaki 250 Junior Cup auf dem Programm.

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